AMAZONIEN – YADEGAR ASISIS ZAUBERBILD DER NATUR

Der unermessliche Artenreichtum der Natur und ihre Formvollendung waren ein Beweggrund von Yadegar Asisi für das Panorama AMAZONIEN. Die Komplexität des Lebensraums Regenwald steht buchstäblich im Mittelpunkt des Riesenrundbilds. Zugleich ist das Naturpanorama als Hommage an all die Naturforscher gedacht, die den Regenwald erforscht haben. Zu nennen sind allen voran Alexander von Humboldt, der die Amazonasregion Anfang des 19. Jahrhunderts bereiste und der Botaniker Wilfried Morawetz, der Yadegar Asisi auf einer gemeinsamen Brasilienreise die Thematik nahe gebracht hatte. Die Vielschichtigkeit des Regenwalds mit seinen komplexen ineinandergreifenden Mechanismen faszinierte die Naturforscher seit der Entdeckung Amerikas. Und diese Begeisterung teilte Asisi nach seiner ersten Erkundung.

AMAZONIEN sensibilisiert auch für die Fragilität des Regenwaldes in all seiner Vielfalt und Bedrohung.

Viermal bereiste Asisi die Amazonasregion, um ein Gefühl für den Regenwald zu entwickeln. Dabei fertigte er mehrere Zehntausend Fotografien und unzählige Skizzen an, die er für das Riesenrundbild verwendete. Bereits Humboldt hatte zahlreiche Zeichnungen angefertigt und sich in der Blütezeit für ein Panorama des Regenwaldes ausgesprochen, um eine Vorstellung vom komplexen Wesen der Natur zu veranschaulichen.

Wie auf einer Lichtung öffnet sich in AMAZONIEN der Blick von der Besucherplattform weit in die Landschaft am Amazonas: auf die Baumkronen gigantischer Urwaldbäume, auf faszinierende Pflanzen in allen Grünschattierungen und zahlreiche Tiere der Region. Dank der extrem hohen Bildauflösung ist es im Panorama möglich, mit einem Fernglas die Raupe auf dem Blatt, Faultiere in den Bäumen oder Papageien in den Baumkronen zu entdecken.